Fit vor fun?
Sport ist Mord. Ist das Ihr Motto? Dann klicken Sie getrost weiter. Oder nein, warten Sie, gehören Sie vielleicht eher zu denjenigen Menschen, denen manchmal nur der Antrieb fehlt?
Dann wird es für Sie durchaus interessant. Und für alle anderen, die einen Drang nach Fitness und Bewegung verspüren ist dieser Artikel sowieso ein Muss.
Revolution Muckibude
Der Gang zum Fitnessstudio erscheint für viele Menschen wie das schwierigste Unterfangen ihres Lebens. Hört man doch von ihnen Argumente wie „Die lachen mich doch aus“, oder „Wenn mich dort jemand sieht“. Ausreden, um zuhause weiterhin auf der Couch lümmeln zu dürfen?
„Nicht unbedingt“, sagt Jürgen Stölzl, Inhaber des Studios Success in Friedberg bei Augsburg. „Einige Menschen denken immer noch, ein Studio sei voll von stählernen Bodybuildern, die nichts anderes im Kopf haben als Ihre Muckis.“ Er selbst ist froh, dass dieses Bild schon lange nicht mehr der Realität entspricht, und freut sich über den Überraschungsmoment bei vielen Neukunden. „Das ist ja ganz normal hier“ – Ein Satz den viele Trainer zur Zeit gut kennen.
„Normal“- Das bedeutet Orientierung auf Gesundheit, auf Ausdauer, auf gutes Aussehen und auf einen starken Rücken. All dies ist zur Kernmotivation vieler Fitnesssportler geworden. Auch moderne, erfolgreiche Trainer präferieren heutzutage diese Ausrichtung. „Es ist ein Unding, was viele Bodybuilder ihrem Körper durch extremes Training mit schwersten Gewichten antun. Das kann niemals gesund sein.“ weigert sich der Coach nicht nur gegen einen übertriebenen Umgang mit dem Sport, auch die Einstellung zur Ernährung geht er überaus lustorientiert an: „Ich esse und trinke nur, was mir wirklich schmeckt. Dazu gehört Pizza und gelegentlich ein Gläschen Wein oder Bier.“ Die richtige Gewichtung von Eiweiß, Kohlehydraten und gesunden Fetten, dazu jede Menge Bewegung und Krafttraining mit angebrachtem Gewicht sind für ihn die Schlüssel zum Erfolgskörper.
Ohne Spaß läuft nichts
Nicht nur aus Motivationsgründen sollte das Training Spaß machen, auch der Gesundheitsvorteil liegt klar auf der Hand. Zwingen wir unseren Körper ohne eine für die Psyche erkennbare Notwendigkeit, also ohne Motiv wie Stress oder Lust, zu einer Aktivität, wird der Organismus nicht den nötigen Sauerstoff in den Muskeln bereitstellen und auch andere Voraussetzungen für die Leistungserbringung fehlen, sind sich Mediziner einig. Die Folge ist ein anaerober Stoffwechsel, den wir unter anderem als Muskelkater, ja sogar als Schädigung der Muskulatur und des ganzen Organismus zu spüren bekommen. Ärzte und Heilpraktiker halten es deshalb für sinnvoll, immer gegen einen oder mehrere Menschen in lustbetonten Konkurrenzsituationen anzutreten. Das Spielen soll im Vordergrund stehen. Und was gibt es schöneres, als gemeinsam Spaß zu haben und dabei gesund und sportlich zu bleiben?

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